15. November 2009
Menschen, die an sozialen Ängsten leiden, denken sehr häufig darüber nach, was andere über sie denken könnten. Es ist ihnen wichtig, bewußt oder unbewußt, wie ihre Mitmenschen sie beurteilen. Ständig kreisen ihre Gedanken um diejenigen Aspekte ihres Selbst, die von anderen wahrgenommen werden könnten.
Personen mit Sozialen Phobien konstruieren danach eine Vorstellung oder ein Bild von sich selbst, wie andere sie sehen, wobei diese Vorstellung entsprechend den negativen Erwartungen verzerrt ist. Dieses Bild ist häufig visuell oder akustisch repräsentiert, z.B. bei Angst vor Erröten wird ein leuchtend rotes Gesicht mit entstellten Zügen vorgestellt. Diese kognitive Repräsenation ist häufig sehr stark im Denken von sozialphobischen Menschen verankert, obwohl es in der Regel nicht der Realität entspricht.
Betroffene nehmen ihre eigenen körperlichen Reaktion übertrieben stark wahr und sie sind der festen Überzeugung, dass jeder sofort diese körperlichen Reaktionen wahrnimmt.
In einem Experiment konnte Folgendes nachgewiesen werden:
Nach einer Unterhaltung mit einem Gesprächspartner schätzen sozialängstliche Menschen die Sichtbarkeit von Angstsymptomen höher ein, als sie ein unabhängiger Beobachter wahrnimmt. Dies zeigt, dass Mitmenschen von Betroffenen in der Regel nicht bewußt die körperlichen Reaktionen wahrnehmen. Zumindest werden sie nicht als auffällig erachtet.
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7. Oktober 2009
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7. Oktober 2009
Es ist interessant wie viele Prominente, darunter viele Hollywoodstars, an krankhaften Ängsten leiden. Hat die Angst diese Menschen zu Höchstleistungen angetrieben, oder kam die Angst mit dem “neuen” Leben als Prominenter?
Hier findet ihr eine Liste mit prominenten Namen, die alle an einer oder mehreren Ängsten leiden.
Prominete mit Angststörungen
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9. Mai 2009
Geleitet von dem Gedanken, die Selbsthilfe im Bereich Soziale Phobie und Schüchternheit zu stärken, haben sich Vertreter der Deutschen Angst-Selbsthilfe (DASH), des Intakt e.V. und des Netzwerk-Selbsthilfe-Soziale Phobie zusammengefunden und gemeinsam mit weiteren Engagierten Ende November 2008 den Verband der Selbsthilfe Soziale Phobie u. Schüchternheit http://www.vssps.de/ gegründet.
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22. Mai 2008
Kurzbeschreibung
Jeder fünfte Bundesbürger leidet unter der eigenen Scheu und Zaghaftigkeit. Schüchternheit ist die irrationale Angst vor Begegnungen mit anderen Menschen. Meist steht sie in Ver-bindung mit körperlichen Symptomen (wie z.B. Erröten, feuchte Hände, Herzklopfen) oder Gedanken wie «Ich bin uninteressant», «Die anderen lachen über mich». Was folgt, sind: Mauerblümchendasein, pausenloses Basteln im Hobbykeller, keine Chance beim anderen Geschlecht oder im Beruf, no Sex. Schüchterne fragen sich, woher ihre Angst kommt: Waren meine Eltern zu streng, bin ich als Kind zu oft blamiert worden oder habe ich die Probleme einfach geerbt? «Das Buch für Schüchterne» erklärt die Ursachen für die soziale Angst. Und es zeigt, was man gegen Schüchternheit tun kann. Bandelow erläutert Therapiemöglichkeiten, beurteilt die Wirkungen verschiedener Medikamente und erklärt, wie man sich selbst durch gezielte Übungen und Techniken aus der Schüchternheitsfalle befreien kann. Ein informativer, unterhaltsamer Ratgeber für Schüchterne - und für alle, die Schüchterne kennen!
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17. Dezember 2007
Selbst der Gang in die Kantine wird zur Mutprobe: Wer an sozialer Phobie erkrankt ist, zieht sich zurück und leidet Höllenqualen. Doch woher kommt die Angst vor anderen Menschen? stern.de traf zwei Betroffene zum Gespräch.
>> Hier der Link zum Stern-Artikel.
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24. August 2007
Im folgenden findet Ihr eine Beschreibung der sozialen Angst, die ich auf den Internetseiten der Klinik am Homberg gefunden habe: sehr umfassend und detailliert. Zudem werden am Ende Literaturtipps genannt. Schaut es euch einfach mal an…
Was ist soziale Angst?
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8. Juni 2007
Den Deutschen fällt das Flirten schwer
Gerade in Deutschland fällt es Männern häufig sehr schwer, mit Frau in Kontakt zu treten. Aus Angst vor einem Korb, aus Unsicherheit und Schüchternheit wird dann der Weg über das Internet gesucht. Nicht zuletzt deswegen haben Partner-Börsen im Internet Hochkonjunktur.
Bei der Angst vorm Flirten handelt es sich eindeutig um eine Form der sozialen Angst. Der Mann fürchtet bei der Begegnung mit dem anderen Geschlecht, zurückgewiesen zu werden und vermeidet deswegen, den ersten Schritt zu machen. Hinzu kommen hohe Erwartungen an sich selbst und das Bestreben, einen besonders guten Eindruck zu machen. Falls der Mann dann doch all seinen Mut zusammen nimmt, wirkt der Annäherungsversuch häufig unnatürlich und gestellt.
Deshalb meine Tipps:
Aktzeptieren Sie Ihr Lampenfieber
Schrauben Sie Ihre Erwartungen herunter
Seien Sie sie selbst
Versuchen Sie nicht, krampfhaft zu “imponieren”
Setzen Sie keine Maske auf, bleiben Sie natürlich
Betrachten Sie das Flirten als ganz normalen “Small Talk”
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5. Juni 2007
Paroxetin ist ein Antidepressivum und gehört zu der Gruppe der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und ist als Medikament zur Therapie der Sozialen Phobie zugelassen. Im Folgenden findet Ihr den Wikipedia-Beitrag zum Thema Paroxetin:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paroxetin
Zu beachten sind vor allem Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, sexuelle Dysfunktion, Appetitstörungen, Halluzinationen, Schwitzen, Gewichtszunahme etc.
Nach der Einnahme über längere Zeit können beim Absetzen bzw. Ausschleichen erhebliche Absetzerscheinungen auftreten, die schlimmer als ein Drogenentzug sein können. Unter Umständen kann sich danach sogar die psychische Verfassung des Betroffenen verschlechtern.
Weitere Links zum Thema Paroxetin und Soziale Phobie findet Ihr hier:
FAQ zu Paroxetin
Beipackzettel Paroxetin
Infopaket zum Absetzen von Antidepressiva (z.B. Paroxetin)
Therapie der Sozialen Phobie
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